Mehr Besucher auf der Messe “Leben und Tod”

Die „Leben und Tod“, die vom 10. bis 11. Mai 2012 in der Messe Bremen zum dritten Mal stattfand, zählte in diesem Jahr 3.454 Besucher.

(C) Messe Bremen / Jan Rathke

„Das ist eine erneute Steigerung um rund zehn Prozent. Das zeigt, dass sich immer mehr Menschen mit diesem schwierigen Thema auseinandersetzen“, sagt Andrea Rohde, Bereichsleiterin Fachmessen bei der Messe Bremen. „Wir freuen uns sehr über den Zuspruch und den deutlichen Aufwärtstrend dieser ungewöhnlichen Veranstaltung. Auch bei den Ausstellerzahlen konnten wir ein Plus verzeichnen. Im vergangenen Jahr waren es 96 Aussteller, in diesem Jahr 111. Der Erfolg der Veranstaltung ist ein weiteres Zeichen dafür, dass das Thema in die Gesellschaft zurückkehrt.“

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ist ebenfalls sehr zufrieden mit ihrer Typisierungsaktion im Rahmen der Leben und Tod. Weiterlesen

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Eigene Wege gehen – auch bei der Trauerfeier

Ich freue mich sehr, Ihnen heute wieder einen Gastbeitrag von Frau Heister, erfahrener Trauerrednerin und Trauerbegleiterin präsentieren zu dürfen.

(C) Heuse-Bestattungen

„Hinterlasse ich eigentlich eigene Spuren oder laufe ich nur auf den Trampelpfaden der Gesellschaft?“ diese Frage stellte mein Kollege vor zwei Wochen in den Raum. Eine bedenkenswerte Frage auf die meisten Menschen gerne mit „ich gehe meine eigenen Wege“ antworten würden.

ich auch, um ehrlich zu sein. Wer will schon stromlinienförmig angepasst sein? Das erinnert doch fatal an Spießigkeit und vernünftige Anpassung.

Interessanterweise hört für viele Menschen spätestens nach dem Tod die Individualität auf und die Trauerfeiern nach hergebrachtem Schema gestaltet werden. Das liegt zum Einen daran, dass der Verstorbene keine konkreten Wünsche zur Ausgestaltung seiner letzten Feier geäußert hat und zum anderen daran, dass eine große Unsicherheit darüber herrscht, welcher Rahmen für Trauerfeiern angebracht ist. Weiterlesen

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Grabnutzer haften für kippende Grabsteine

Nur wenige Grabnutzer wissen, dass die Standsicherheit eines Grabmals regelmäßig geprüft werden muss.

istockphoto/© spencer doane

Auch kennt kaum jemand die Richtlinien für das Aufstellen. Die Verbraucherinitiative Aeternitas aus Königswinter erklärt, welche Rechte und Pflichten Grabnutzer haben und wer bei Unfällen und Mängeln haftet.

Ergeben sich Mängel bei der Standsicherheit oder kippt ein Grabstein sogar um, sollten Grabnutzer ihre Rechte und Pflichten kennen. Sowohl der Bundesinnungsverband der Steinmetze als auch die Deutsche Natursteinakademie haben für das Aufstellen und die Standsicherheit technische Vorschriften erstellt, auf die sich Friedhofsverwaltungen gewöhnlich berufen. Darüber hinaus können Grabnutzer bei Unfällen haftbar gemacht werden, wenn rechtliche Vorgaben nicht eingehalten werden. Weiterlesen

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Kongressmesse Leben und Tod

„Leben und Tod“ heißt die ungewöhnliche Veranstaltung, die vom 10. bis 11. Mai bereits zum dritten Mal in der Messe Bremen stattfindet.

111 Aussteller haben sich angemeldet. Rund 3.100 Besucher zählten die Veranstalter im vergangenen Jahr. „Es geht darum, in guten Zeiten die endgültigen Dinge für sich und seine Angehörigen zu regeln“, sagt Andrea Rohde, Bereichsleiterin Fachmessen bei der Messe Bremen. „Wir werden immer wieder gefragt, warum wir die Veranstaltung im sonnigen Mai machen und nicht zur Jahreszeit passend im November. Die Szene sagt: Die Menschen gehen, wenn die Blätter kommen und wenn die Blätter fallen – dieses Thema macht vor keiner Jahreszeit halt.“ Weiterlesen

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Donatoren

Was soll mit Ihrem Körper geschehen, wenn Sie eines Tages für immer Ihre Augen schließen werden?

(C) Mondfrau / pixelio.de

Die meisten Menschen entscheiden sich für eine der bekannten Bestattungsarten: Erdbestattung, Feuerbestattung, Seebestattung, Waldbestattung.

Doch gar nicht so wenige Menschen überlegen, wie der Körper nach dem Tod noch nützlich sein könnte. Mit Organspende kann das Leben anderer gerettet werden. Aber gibt es noch andere Möglichkeiten?

Ja, und zwar das Vermächtnis, den Körper einem anatomischen Institut für Lernzwecke zu spenden. Menschen, die das tun, werden Donatoren genannt.

Der Bedarf nach Körpern für anatomische Zwecke ist nicht zu unterschätzen. Jeder Medizinstudent ist darauf angewiesen, in seinem Weiterlesen

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1. Mai

Einen erholsamen und sonnigen Feiertag wünsche ich allen Lesern des Blogs.

Der Mai macht alles neu

Der Mai macht alles grün,
Nur meine Hoffnung nicht.
Er macht die Rosen blühn,
Wie euer Angesicht,
Und läßt die Sonne glühn,
Wie euer Freudenlicht.
Der Mai macht alles grün,
Nur meine Hoffnung nicht.
Der Mai macht alles grün,
Auch meiner Kinder Grab.
Mit seinem Thaue sprühn
Die Thränen mir hinab,
Und seine Lüfte mühn
Sich mit den Seufzern ab.
Der Mai macht alles grün,
Auch meiner Kinder Grab

Friedrich Rückert (1788-1866)

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Bestattungen – quer durch die Presse

In den letzten Tagen haben sich einige interessante Presseberichte rund um Bestattungen angesammelt.

istockphoto/Gábor Páll

Deshalb lade ich Sie heute zu einer kurzen Presseschau:

Urnenversand per Post, gefüllt mit Asche wohlgemerkt, regt kaum noch jemanden auf. Doch die Sparmassnahmen bei sozialen Beerdigungen der Landeshauptstadt Wiesbaden gehen den Vertretern der Caritas deutlich zu weit. Hier wurden sterbliche Überreste eines Obdachlosen nach der Einäscherung per Post nach Bayrisch Eisenstein verschickt, um dort unter einem speziell für Wiesbaden reserviertem Baum bestattet zu werden. Die Stadt hat bei dieser Aktion angeblich über 600 Euro gespart. Es war kein Einzelfall. Die Frankfurter Rundschau stellt die ganze Geschichte detailliert vor:
http://www.fr-online.de/wiesbaden/billigere-beerdigung-eingeaeschert-und-per-post-nach-bayern,1472860,14978442.html

 

Sozialbestattungen sind zur Zeit das Thema in der Presse. Die Süddeutsche kommentiert die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Weiterlesen

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Imagefilm für Bestatter

Imagepflege für Bestatter ist keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr habe ich mich über einen neuen Filmbeitrag auf YouTube genau mit dieser Zielrichtung gefreut. Schauen Sie gerne rein:

Und wie ist Ihre Meinung? Hat der Streifen sein Ziel erreicht? Oder ist es ein netter Naturfilm, dem eine meditativ-entspannende Musik hinterlegt und der mit einigen wenigen Sprüchen aus der Zitatenkiste ergänzt wurde. Ich finde in den ganzen, fast fünf Minuten keine Spur von dem, was ein guter Bestatter wirklich leistet und welche große Hilfe er für die Angehörigen sein kann. Mein Tipp wäre, weniger fallende Blätter, mehr Menschlichkeit.

 

 

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Noch nicht geboren und schon tot

Ich denke, nur die wenigsten von Ihnen wissen, dass der menschliche Körper erst ab einem Gewicht von 500g der Bestattungspflicht unterliegt. Unterhalb dieser Gewichtsgrenze gilt ein Mensch, in Augen des Gesetzes, nicht als Person.

Eine würdige Bestattung totgeborener Kinder ist keine Selbstverständlichkeit. /(C)Heuse-Bestattungen

Was man davon halten soll, überlasse ich Ihrer Meinung. Tatsache ist, dass das Bestattungsrecht Ländersache ist und in jedem Bundesland individuell geregelt wird. In der Regel kann man aber davon ausgehen, dass Kinder mit einem Gewicht unter 500g, die totgeboren werden, auf Wunsch eines Elternteils können bestattet werden.

Das war nicht immer so selbstverständlich. So gab es z.B. in Hessen bis zu der Gesetzesnovellierung 1999 keine legale Möglichkeit Todgeburten unter 500g zu beerdigen. Zum Glück hat man die unmenschliche Absurdität des Gesetzes angesehen und zumindest eine Kann-Option für einen würdevollen Abschied geschaffen.

Doch nicht alle Eltern wollen oder auch nicht imstande sind, sich selbst um die Bestattung der sogenannten Sternenkinde kümmern. Weiterlesen

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Urnen auf dem Postweg

Bestattungskosten spielen bei eine Beerdigung eine sehr wichtige, mitunter entscheidende Rolle. Aus Spargründen wird unter anderem auf diverse Leistungen des Bestatters verzichtet.

"Leben und Tod" 2011(C)H.Seipel

Dazu gehört unter anderem der Transport von Urnen. Billiger wird es per Postversand. Und genau in diesem Zusammenhang gab er kritische Presseberichte über Urnen auf Umwegen, die nicht wie erwartungsgemäß zugestellt wurden.

Ein klärendes Wort in dieser Angelegenheit hat jetzt der Bundesverband der Bestatter in seiner Pressemitteilung gesprochen:

“In einem aktuellen Zeitungsartikel wird in medial kritischer Weise der Versand von Urnen durch Krematorien mittels Paketdiensten und Logistikunternehmen beleuchtet. In diesem Beitrag, der symptomatisch für eine Vielzahl ähnlich gelagerter Anfragen steht, wird dem Unternehmen DHL aufgrund eines Weiterlesen

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