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Monats-Archive: November 2011
Der Tod auf der (Radio-)Welle
Über Sterben und Tod berichten tagtäglich nahezu alle Funk- und Fernsehprogramme in ihren Nachrichten, Reportagen oder Filmen.
(C)Klaus Stricker/pixelio.de
Dabei geht es meistens um Mord, Totschlag und Gewalt auf der Welt oder um Unterhaltung in Spielfilmen. Als redaktionelles Thema, über das in aller Ruhe und Bedacht berichtet wird, taugt der Abschied aus dem Leben nicht als Quotemacher. Doch es gibt zum Glück Ausnahmen. Mit Freude, auch wenn das Wort in dem Zusammenhang nicht ganz zutreffend ist, bin ich vor einigen Tagen auf eine nicht alltägliche Beitragsreihe des Senders „Deutschlandradio Kultur“ gestoßen. Mehrere Folgen, die man inzwischen über die Webseite www.dradio.de als Podcast oder geschriebenen Artikeln abrufen kann, erzählen recht außergewöhnliche und sehr interessante Geschichten über den Tod, der einfach zum Leben dazugehört.
Sehr beeindruckt hat mich zum Beispiel die Idee eines Frauenwohnprojektes aus München. Die Frauen, die zum Teil seit 2006 in der Gemeinschaft leben, wollen auch nach dem Tod zusammenbleiben. Dafür haben sie bereits ein Grabfeld gepachtet, auf dem jede der Frauen für sich einen Platz reservieren kann. Sie erzählen über Ihre Idee und über die Hürden und Erwartungen bei der Realisierung.
Hinter dem Titel „Der gute Ort und sein Wächter“ verbirgt sich die Geschichte des Friedhofs in Potsdam, auf dem Beisetzungen komplett nach jüdischen Glaubensregeln durchgeführt werden. Felix Berul, der als Friedhofswärter auch für die traditionellen Totenwaschungen und andere Rituale verantwortlich ist, erzählt, wie er zu dieser Aufgabe kam und wie er zu seinen, wie er sie nennt, „heiligen Arbeit“ steht.
Auch die übrigen Beiträge wie „Cimitero Accatolico“ über den nicht-katholischen Friedhof in Rom oder „Der Friedhof als Buch“, der Friedhofsführungen für Kinder beschreibt sind absolut hören- bzw. lesenswert. Nutzen Sie die langen, nebligen Abende für die persönliche Bereicherung, die Sie durch die Sendungen gewinnen, und schalten Sie ein. Es muss nicht immer ein Krimi sein.
Veröffentlicht unter Friedhöfe, Lebenswandlung, Trauerkultur
Verschlagwortet mit friedhof, Heuse Bestattungen, Leben, Lebenswandlung, sterben, Tod
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In Erinnerung: Ludwig Hirsch
Der wunderbare Liedermacher und Künstler Ludwig Hirsch ist gestern in Wien gestorben. Danke für seine mutigen und berührenden Lieder…
Veröffentlicht unter Abschied, Musik
Verschlagwortet mit ludwig hirsch, schwarzer vogel
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Ich bin da
Es gibt Bücher, die überraschen. Es gibt Bücher, die man unterschätzt.
(C) Impuls Verlag
Auf das Buch von Konstanze Quirmbach „Ich bin da“, das im Impuls Verlag erschienen ist, trifft beides zu.
Als ich vor wenigen Wochen das Buch erhalten habe, legte ich es zuerst zur Seite. Der Untertitel „Sich selbst bewusst wahrnehmen. Mit Affirmationen dem Leben positiv begegnen“ hat mich nicht auf Anhieb angesprochen. Mir geht es gut, ich stehe dem Leben sehr positiv gegenüber und traue mich selbstbewusst zu sein. Was kann mir schon Neues so ein Buch geben? An einem gemütlichen Sonntag-Nachmittag nahm ich das Buch doch in die Hand und begann zu blättern. Dabei erlebte ich die erste Überraschung. Das Buch fühlt sich wunderbar an. Sein angenehmes, glattes Papier vermittelt Wertigkeit, das großzügig bemessene Layout des Schriftbildes macht das Lesen sehr angenehm und die dezenten, warmen und weichen Farben vermitteln Geborgenheit.
Also begann ich zu lesen, von der ersten Seite an. Das war gut so, weil im ersten Teil der Leser sehr wichtige Informationen zum Umgang mit dem Buch vermittelt bekommt. Anders als bei einem Roman geht es hier nicht um „ordentliches“ Durchlesen, sondern um subjektive Findung der Stellen, die einen direkt ansprechen und betreffen.
Es bietet eine Fülle an Affirmationen, die in acht Themengebiete von „Ich bin da“ über „Ich sehe die Welt“ bis hin zu „Die Reise fortsetzen“ unterteilt sind. Überraschenderweise bleibt es nicht bei den Affirmationen alleine, sondern sie werden durch Übungen, Tipps und erklärenden Texten begleitet. Diese Mischung aus Anregungen zum Nachdenken, praktischen Übungen und nützlichen Informationen macht das Buch für mich einzigartig. Ich habe es zuerst völlig unterschätzt.
Die dritte Überraschung erwartete mich im letzten Kapitel, das Martha M. Fritsch verfasst hat. Sie verknüpft die Affirmationen mit Yoga, genauer gesagt mit der Übung „Gruß an die Sonne“: „Sie bezieht den gesamten Körper und eine Vielzahl von Muskeln, Knochen, Gelenken, Organen und Nervenbahnen werden stimuliert. (…) Der Sonnengruß kann die Stimmung anheben und die Empfindung hervorrufen, dass sich Wärme, Licht und Lebensenergie der Sonne im Körper ausbreiten.“ Ich habe es, obwohl ich Yoga-ungeübte bin, ausprobiert und kann bestätigen: das stimmt!
Seit dem erlebnisreichen Sonntagnachmittag nehme ich das Buch regelmäßig in die Hand. Wenigen Minuten zwischendurch reichen aus, um sich von einer Affirmation inspirieren zu lassen, den Alltag zu vergessen und etwas für sich selbst zu tun. „Affirmationen anwenden, kann sich zu einem Ritual entwickeln“, stellt Frau Quirmbach fest. Ich denke, genau das ist auch bei mir passiert. Das Buch ist zu einem Begleiter des Alltags geworden. Ich empfehle es allen, die bewusster, achtsamer und bejahender durchs Leben gehen wollen. Doch auch in schwierigen Situationen, zum Beispiel in der Trauer, können die Affirmationen Lichtblick, Trost und Hoffnung spenden. Sie machen die Wandlung des Lebens begreifbar.
Wenn Sie noch nach einem Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben oder für sich selbst suchen, dann haben Sie es vielleicht gerade gefunden.
Veröffentlicht unter Literatur, Ratgeber, Rituale
Verschlagwortet mit affirmation, buch, hoffnung, Leben, Lebenswandlung, Trauer, trost, weihnachtsgeschenk, yoga
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Krematorien in Deutschland
Über die Hälfte der Verstorbenen in Deutschland wird eingeäschert.
(C) Aeternitas e.V.
Mitte der 1990er Jahre war es noch ein Drittel. Der jeweilige Anteil schwankt. Besonders hoch – über 80 Prozent – ist er im Osten Deutschlands. Auch werden im protestantischen Norden mehr Menschen eingeäschert als ich im eher katholisch geprägten Süden des Landes.
Die Bundesbürger haben die Wahl zwischen mittlerweile fast 160 Krematorien. In ganz Deutschland eröffnen Betreiber seit Jahren immer neue Standorte.
Die Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. hat im Internet auf einer Deutschlandkarte die Standorte von 157 Krematorien zusammengetragen. Dort sind zu jedem Standort weitere Informationen zu finden.
Einige Krematorien verfügen über eigene Trauerhallen. So ist es auch möglich, sich vom Verstorbenen zu verabschieden und bei der Einäscherung anwesend zu sein. Offenheit wird zunehmend groß geschrieben. Zahlreiche Krematorien gehen auf die zum Teil skeptischen Bürger zu und bieten Führungen an oder veranstalten einen Tag der offenen Tür.
Quelle: Pressemitteilung Aeternitas e.V.
Veröffentlicht unter Bestattung, Pressemitteilungen, Ratgeber
Verschlagwortet mit bestattung, Feuerbestattung, kramatorium
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Soziale Bestattung mit Würde
Über anonyme Bestattung hat der Lebenswandlung-Blog schon häufiger berichtet. Meistens handelt es sich dabei um soziale Bestattungen, die von den Kommunen übernommen werden. Die Verstorbenen haben keine Familien und sie haben keine finanziellen Mittel für die eigene Bestattung hinterlassen können. Ein Beispiel aus Minden zeigt, dass auch für diese Menschen eine würdige Bestattungs-Alternative geben kann. Ein Beitrag des Westdeutschen Rundfunks erzählt darüber:
(C) WDR
Diese Initiative hat es verdient, nachgemacht zu werden. Wenn Sie ähnliche Beispiele aus Ihrer Region kennen, schreiben Sie uns und wir werden gerne darüber berichten.
Veröffentlicht unter Bestattung, Friedhöfe, Trauerkultur
Verschlagwortet mit Abschiednehmen, anonyme bestattung, bestattung, soziale bestattung, trauerfeier
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Ungewöhnliche Reisen
Auf einer Reise dem Tod zu begegnen, klingt zuerst erschreckend.
(C) H.Seipel
Keine Angst, es geht nicht um den eigenen Tod, sondern um interessante Ausflüge zu recht ungewöhnlichen Zielen.
Die erste Reise geht nach Wien. Unsere österreichischen Nachbar gehen mit dem Thema Tod deutlich unbefangener als hierzulande. Deshalb wundert es nicht, dass es in der geschichtsträchtigen Hauptstadt gleich mehrere touristische Angebote mit tödlichem Beigeschmack gibt. Lesen Sie darüber einen sehr interessanten Artikel mit dem spannenden Titel „Unterwegs zur letzten Reise“.
Der nächste Tipp führt uns über den großen Teich an die US-Ostküste, nach Savannah und Charleston. Diese beiden Städte werden am häufigsten von Geistern und Gespenster heimgesucht. Nicht also für schwache Nerven. Die Tourismusbranche lebt von diesem Mythos nicht schlecht. Von Geistertouren mit dem Leichenwagen über Friedhofsspaziergänge bis hin zu Kneipentouren durch die Spuklokale reicht die Angebotspalette für mutige Touristen. Einen Vorgeschmack auf das merkwürdige Vergnügen liefert ein Reisebericht auf Welt-online.
Und nun geht es nach Schottland, in das sagenumwobene Edinburgh. Tagsüber lernt man dort die Geschichte und Kultur kennen, abends geht es um die gruseligen und gespenstischen Geheimnisse der Stadt. Angeboten wird das Ganze von Mercat Tours.
Bald ist Weihnachten und viele suchen nach einem passenden Geschenk. Vielleicht wäre ein Gutschein für eine der vorgestellten Reisen genau das Richtige für Sie?
Veröffentlicht unter Kurioses, Leben, Ratgeber
Verschlagwortet mit friedhof, geister, gespenster, grusel, reise, Tod
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Think global, act local
Nein, keine Bange, der Blog bleibt Deutsch und Anglizismen sollen ihn auch nicht künstlich „aufwerten“.
(C) NFDA
Der Spruch “denke weltumfassend, handle örtlich” passt wunderbar auf die Tätigkeit eines modernen Bestatters. Bestattungen sind und werden wahrscheinlich noch lange eine regionale Dienstleistung bleiben. Doch wie eine zeitgemäße Bestattung ausgerichtet werden kann, um mit veränderten Lebensgewohnheiten Schritt zu halten, diese Ideen findet ein Bestatter nicht unbedingt in seiner Region. Dafür lohnt es sich über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich global zu orientieren.
Willi P. Heuse, der aus der Tradition eines seit Generationen geführten Familienbetriebes ein modernes Bestattungsunternehmen aufgebaut hat, machte sich auf eine Reise, um sein Wissenshorizont international zu erweitern. Nach seiner Rückkehr hatte ich die Gelegenheit ihm einige Fragen zu stellen:
Herr Heuse, Sie sind in die USA geflogen, um sich auf der „2011 NFDA International Convention & Expo“, also einer Fachmesse und einem Kongress, über Neuigkeiten der Branche zu informieren. Hatten Sie ein bestimmtes Ziel vor Augen?
Zunächst wollte ich mich informieren, welche Produktneuheiten es in den USA gibt und ob die Kollegen dort interessante Ansätze in der Begleitung Trauernder haben.
Haben Sie Überraschungen auf der Messe erlebt?
Ich habe viele neue Impulse erhalten und gesehen, dass die Situation auf dem amerikanischen Markt in vielen Dingen mit unserer vergleichbar ist. So ist es auch für die amerikanischen Kollegen schwierig geeigneten Nachwuchs zu finden. Ebenso herrscht ein Verdrängungs- und Preiswettbewerb. Von daher war ich schon überrascht, denn ich hätte den amerikanischen Markt anders eingeschätzt.
Wie gehen US-Bürger mit dem Thema Tod und Sterben um?
Die Bestattungs- und Trauerkultur unterscheidet sich von unserer vor allem dadurch, dass die Bestattung als „Event“ gefeiert wird. Es geht mehr um die „life celebration“, also die Feier des gelebten Lebens und weniger um die Traurigkeit des Abschieds. Der Rahmen der Trauerfeier wird auch mehr durch die Angehörigen und Gäste selbst gestaltet. Das bedeutet, die Feier besteht aus vielen persönlichen Erlebnissen, die die Trauergäste mit dem Verstorbenen hatten.
Die Feierlichkeiten finden meist im Bestattungshaus statt, eventuell auch in der Kirche aber selten auf dem Friedhof, da diese in der Regel keine eigenen Kapellen unterhalten.
Wie entwickelt sich die Bestatterbranche „hinter dem großen Teich“ im Vergleich zu Deutschland?
In den USA setzt jetzt erst der Trend zur Feuerbestattung ein. Bisher lag die Feuerbestattungsrate bei ca. 30 – 40%, in einigen Bundesstaaten ist in den letzten zehn Jahren ein Anstieg auf über 70% zu verzeichnen. Diese Entwicklung gibt es in Deutschland schon länger.
Demgegenüber ist die Nutzung des Internets deutlich höher als bei uns. So ist es für viele Bestatter in den USA selbstverständlich Facebook für das Unternehmen zu nutzen.
Die Messe wurde von der National Funeral Directors Association organisiert. Sind Sie auch Mitglied? Wenn ja, warum?
Ich bin Mitglied der NFDA. Für mich ist es wichtig möglichst umfassend über die Entwicklung der Branche, auch international, informiert zu sein. Zumal die NFDA sehr interessante Weiterbildungsangebote, vor allem online, anbietet.
Welche Eindrücke, Ideen oder Erkenntnisse haben Sie von der Messe im Gepäck nach Deutschland mitgenommen?
In erster Linie, dass unsere Gesellschaft immer mobiler wird und wir als Bestatter uns mit unseren Angeboten darauf einstellen müssen. Das bedeutet für mich eine Ausweitung des Serviceangebots, um noch besser auf die Kundenwünsche einzugehen.
Vielen Dank, Herr Heuse, für das Gespräch und ich bin schon gespannt, welche innovativen Gedanken demnächst in Ihre Arbeit einfließen werden.
Veröffentlicht unter Bestattung, Information über..., Trauerkultur
Verschlagwortet mit Bestatter, bestattung, messe bestatter, nfda, sterben, Tod
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Dorffriedhof oder Weltraum?
Kurz nach der Buchmesse berichtete ich über mein Gespräch mit Frau Helene Düperthal, die in Frankfurt ihr neues Buch “Abschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit” vorgestellt hat.
(C) Lebensweichen Verlag
Inzwischen habe ich das Buch mit Freude gelesen. Ist Freude vielleicht der falsche Ausdruck? Immerhin geht es darin um Sterben, Abschied und Bestattung. Das kann man doch nicht mit Freude lesen! Doch, weil Frau Düperthal es versteht, ein so ernstes Thema, das in der Gesellschaft am liebsten verdrängt wird, informativ, interessant und stellenweise sogar mit einem Schmunzeln zu präsentieren. Es ist eine Mischung aus Erzählungen und Wissenswertes für die letzte Reise.
An einer Stelle des Buches fühlte ich mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt und es wurde mit schlagartig klar, dass auch in meinem Leben wichtige Traditionen stillschweigend in Versenkung geraten.
Um welche Tradition es genau geht, das können Sie in der Buchrezension, die beim Buchleser erschienen ist, nachlesen.
Veröffentlicht unter Abschied, Literatur, Trauerkultur
Verschlagwortet mit abschied, bücher, buchleser, düperthal, friedhof, Trauer
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Allerheiligen in den Medien
Die Tage rund um den ersten November zeichnen sich jedes Jahr durch starke Präsenz des Todes und des Sterbens in den Medien aus.
(C) Mondfrau / pixelio.de
Man hat das Gefühl, es gehört sich so und man muss darüber berichten. Schade, dass die übrigen 51 Wochen des Jahres ungeeignet für die Themen zu sein scheinen. Anderseits gut, dass zumindest in dieser kurzen Zeit der Tod zum Leben dazugehören darf.
Eine Kostprobe dessen, was uns in diesem Jahr über Bildschirme, Fernsehen und Zeitungsblätter serviert wurde, erfahren Sie hier:
Der Friedhof – ein Spiegel unserer Gesellschaft?
Über den Wandel der Trauerkultur wird viel gesprochen. Inzwischen hört man nicht nur darüber, sondern kann ihn auch sehen. Eine kurzweilige Reportage des Bayerischen Rundfunks spürt die Veränderungen auf den Friedhöfen auf und versucht die Zukunft der klassischen Erdgräber ein wenig vorherzusagen: http://blog.br-online.de/quer/tag/bestattung
Die Integration ausländischer Mitbürger erreicht auch den Friedhof
Vor wenigen Tagen wurde feierlich das 50-jährige Jubiläum des Abkommens mit der Türkei über Gastarbeiter in Deutschland gefeiert. Damals sah das Abkommen vor, dass die ausländischen Arbeiter ca. zwei Jahre bei uns bleiben würden. Die Entwicklung verlief anders. Viele der damaligen Gastarbeiter leben bis heute bei uns. Sie sind in die Jahre gekommen, Sterben und Tod rücken näher in das Blickfeld. Wo können sie ihre letzte Ruhe finden? In der türkischen Heimat oder in Deutschland?
Unter dem Titel „Integration endet nicht mit dem Tod“ setzt sich WDR mit dem Thema auseinander: http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_integration/muslimischefriedhoefe100.html
Wenn ein Architekt mit Urnen experimentiert…
dann ist es sicher einer Geschichte wert. Georg Conradi arbeitete neben seinem Architekturstudium im elterlichen Bestatter-Betrieb mit, bis er ihn aufgab. Heute hat er in die Branche wieder zurückgefunden. Neben seiner Architektur-Tätigkeit arbeitet er als Seebestatter und experimentiert mit seetauglichen Urnen. Lesen Sie das interessante Interview in der TAZ: http://www.taz.de/Georg-Conradi-ueber-die-Seebestattung/!80914/
Den letzten Tipp habe ich ganz frisch auf adeo-online entdeckt. Lesen Sie, was Menschen werden wollen, wenn sie mal tot sind: http://www.adeo-online.de/wenn-ich-tot-bin-werd-ich-diamant
Wenn Sie auch interessante Beiträge zum Thema Sterben, Leben und Abschied entdeckt haben oder etwas aus eigener Erfahrung zu berichten haben, dann schreiben Sie mir. Gerne nehme ich Ihre Beiträge in den Lebenswandlung-Blog auf.
Veröffentlicht unter Bestattung, Friedhöfe, Lebenswandlung, Trauerkultur
Verschlagwortet mit abschied, Bestatter, bestattung, Lebenswandlung, sterben, Tod
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Der Grabmal-TED geht in die nächste Runde
Der Grabmal-TED hat sich als Branchenevent etabliert.
(C) Aeternitas e.V.
Bereits sechs Mal haben Aeternitas und Naturstein im Internet über die beliebtesten Grabmale abstimmen lassen – jedes Mal mit großer Resonanz. Beim letzten TED haben wieder mehrere zehntausend Internetnutzer die Webseite www.grabmal-ted.de besucht und diverse Medien berichtet. Für die Sieger wurde sogar ein eigener Bereich auf dem Nürnberger Leitfriedhof eingerichtet, auf dem ihre Arbeiten dauerhaft ausgestellt werden.
Für die nächste Runde beim Grabmal-TED können Steinmetze aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ab November ihre Arbeiten unter www.grabmal-ted.de einreichen. Anschließend wählt eine Jury unter allen Einsendungen 30 Grabmale aus, die ab dem 1. März 2012 ein halbes Jahr lang zur Abstimmung gestellt werden.
Die Anmeldung zum TED ist ganz einfach: Unter www.grabmal-ted.de finden die Bewerber ein Anmeldeformular und die Möglichkeit, Bilder hochzuladen. Teilnahmeberechtigt sind handwerklich gestaltete und industriell gefertigte Erd- und Urnengräber (auch Gemeinschaftsgräber). Einzige Teilnahmebedingung ist, dass die Arbeiten lieferbar sind. Pro eingereichtem Grabmal wird eine Verwaltungsgebühr von 40 Euro erhoben, jede weitere Anmeldung kostet 30 Euro. Was die Materialien betrifft, gibt es keine Vorgaben. Naturstein ist ebenso zugelassen wie Holz, Stahl oder ähnliches. Kombinationen sind erlaubt.
Ausdrücklich erwünscht sind diesmal nicht nur hochpreisige, sondern auch solche Beiträge, die sich im Segment bis 2.000 Euro bewegen. In dieser Kategorie wird beim nächsten TED erstmals ein Sonderpreis vergeben. Damit wollen Aeternitas und Naturstein den Verbrauchern zeigen, dass gute Grabmale nicht zwangsläufig teure “Luxusprodukte” sein müssen. Im Gegenteil: Auch relativ günstige sowie für die breite Masse erschwingliche Steine können ein würdiges Andenken ermöglichen.
Wie bei den letzten Grabmal-TEDs können Teilnehmer und Sponsoren ihren Betrieb und ihre Leistungen im Rahmen von sogenannten virtuellen Visitenkarten vorstellen. Gegen eine Gebühr von 200 Euro gestalten die TED-Betreiber eine eigene Webseite mit Firmenbeschreibungen, Bildern und weiteren Inhalten und einem Kontaktformular für potentielle Kunden.
Quelle: Pressemitteilung Aeternitas e.V.
Veröffentlicht unter Friedhöfe, Pressemitteilungen
Verschlagwortet mit friedhof, grabmal
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