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Archiv der Kategorie: Film
Imagefilm für Bestatter
Imagepflege für Bestatter ist keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr habe ich mich über einen neuen Filmbeitrag auf YouTube genau mit dieser Zielrichtung gefreut. Schauen Sie gerne rein:
Und wie ist Ihre Meinung? Hat der Streifen sein Ziel erreicht? Oder ist es ein netter Naturfilm, dem eine meditativ-entspannende Musik hinterlegt und der mit einigen wenigen Sprüchen aus der Zitatenkiste ergänzt wurde. Ich finde in den ganzen, fast fünf Minuten keine Spur von dem, was ein guter Bestatter wirklich leistet und welche große Hilfe er für die Angehörigen sein kann. Mein Tipp wäre, weniger fallende Blätter, mehr Menschlichkeit.
Veröffentlicht unter Bestattung, Film
Verschlagwortet mit Bestatter, bestattung, film, image
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Bestatterin, die mit den Toten spricht
Am vergangenen Freitag, passend zur Stimmung des Karfreitags, präsentierte SWR Fernsehen einen außergewöhnlichen Film über die Bestatterin Barbara Rolf.
SWR Fernsehen
In den 45 Minuten erfahren und erleben wir, wie eine junge Frau, die Theologie studiert hat, den Alltag als Bestatterin meistert. Man hat nicht das Gefühl, dass Bestatterin zu sein, für sie nur ein Beruf ist. Stets einfühlsam, ohne Druck und geschäftliches Gehabe, begleitet sie die Angehörigen mit ihren Verstorbenen über die schweren Tage des Abschieds.
Die Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen der Verbliebenen haben für sie oberste Priorität. Sie schreibt nichts vor, sondern ermöglicht der Betroffenen einen stimmigen Trauerweg zu finden und mitzugestalten.
Ein Film, der informiert, nachdenklich macht und zeigt, dass die Qualität der Dienstleistung eines Bestatters nach wie vor von dem Grad der Menschlichkeit geprägt bleibt.
Nehmen Sie sich die Zeit und schauen den Film in voller Länge an.
Veröffentlicht unter Bestattung, Film, Trauerkultur
Verschlagwortet mit abschied, anonyme bestattung, Bestatter, Tod, trauerfeier
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Atmen – ein Film über den Tod und das Leben
Auf diesjährigem Filmfestival in Cannes wurde ein besonderer Film prämiert.
In der Kategorie „Quinzaine des réalisateurs“ erhielt den Label Europa Award der Film „Atmen“. Den Regisseur Karl Markovics kennen Sie vielleicht als Schauspieler aus bekannten Fernsehserien wie „Stockinger“ oder „Kommissar Rex“. „Atmen“ ist sein Debüt als Regisseur und bescherte ihm gleich die hohe Auszeichnung.
„Atmen“ erzählt die Geschichte des neunzehnjährigen Roman Kogler, der kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt steht. Doch die Entlassung verheißt nichts Gutes. Roman hat schlechte Karten – verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig. Nur ein Job würde ihm eine Perspektive bieten. Unerwartet stößt er auf eine Stellenanzeige eines Bestatters, bewirbt sich und wird genommen. Alles, was er dann erlebt, wie er mit seinen Aufgaben fertig wird, ebnet ihm den Weg zurück ins Leben.
In Deutschland kommt der Film erst im Dezember in die Kinos. In Österreich wird er ab dem 30. September ausgestrahlt. Noch mehr Informationen zu dem Film finden Sie unter: http://www.atmen-der-film.at/synopsis/
Veröffentlicht unter Film, Lebenswandlung
Verschlagwortet mit atem film, Bestatter, cannes, Leben, Tod
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Am Ende des Weges
Heute möchte ich Sie auf einen Film aufmerksam machen, der nicht ganz neu ist. Deshalb ist nicht ausgeschlossen, dass sie den bereits kennen. Wenn nicht, dann lesen Sie weiter und schauen ihn an, es lohnt sich.
In der Geschichte „Am Ende des Weges“ geht es um Sterben, Abschied, Liebe und Vergebung. Ziemlich viel auf einmal, könnte man meinen. Die Vorspann–Szene stimmt auf Spannung ein: eine Person rennt aus einem brennenden Haus und verschwindet im Wald. Auf die Auflösung, wer und warum weggerannt ist, muss der Zuschauer jedoch ein wenig warten.
Zuerst lernt man Felix Bush, einen einsamen Sonderling, der in den 30er Jahren in den Wäldern von Tennessee lebt. Sein Verhältnis zu den Bewohnern der Stadt ist auf beiden Seiten mehr als gestört. Sogar in der Kirche findet er kein offenes Ohr für seinen Wunsch nach einer würdevollen Beerdigung. Er plant nämlich sehr genau, wie seine Beerdigung ablaufen soll. Der Haken an dem Wunsch ist, dass die Trauerfeier noch vor seinem Tod stattfinden soll. Jeder Gast, und es sollen viele kommen, hat eine Geschichte über ihn zu erzählen. Außerdem will er sein Wald, der zu den besten in der Gegend zählt, in einer Lotterie verlosen. Das bedeutet Geld und mit Geld findet er schließlich einen Bestatter, der auf die ungewöhnlichen Wünsche eingeht. Doch statt einer pompösen Feier, kommt es zu bewegenden Szenen, die über missglückte Beziehungen, Tod und Schuldbekenntnis erzählen. So erfährt man auch, wer damals aus dem brennenden Haus geflüchtet ist.
Der Film erreicht die Zuschauerherzen und bei den Schlüsselszenen bleibt kaum ein Auge trocken. Doch es ist keine Herz-Schmerz-Geschichte. Sie berührt auf mehreren Ebenen, fasziniert und unterhält zugleich. Die erstklassige schauspielerische Leistung der Haupt- und Nebendarsteller, trägt maßgebend dazu bei.
Schauen Sie kurz rein (leider habe ich keinen Trailer ohne Werbung gefunden, bitte einfach wegklicken).
Veröffentlicht unter Abschied, Film
Verschlagwortet mit Bestatter, bestattung, sterben, Tod
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Tod – die letzte Prüfung
Warum sollen wir an den Tod denken? Die Antwort auf diese Frage gibt uns Ven. Ajaan Tippakorn Sukhito, Abt des buddhistischen Klosters und Meditations-Zentrums Ban Sawang Jai, Pak Chong, Thailand in dem wunderbaren Film “Die letzte Prüfung”.
Der Film von Jörg Dittmar, Buddhist und Filmemacher wurde kostenfrei auf Youtube zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.
Tiziano Terzani und sein bewegender Abschied vom Leben
Morgen startet in den Kinos ein Film, der zeigt, wie bewegend ein Abschied vom Leben sein kann:
„Das Ende ist mein Anfang“
Der Titel gibt die Einstellung der Hauptfigur zum Leben und Sterben wieder. Tiziano Terzani weiß, dass sein Leben auf der Erde zu Ende geht. Er nutzt die Gelegenheit, um seinem Sohn die Geschichte seines Lebens zu erzählen und seine Gedanken über das Sterben und Abschiednehmen mitzuteilen. Der Tod wird sein „letztes großes Abenteuer“ werden.
Tiziano Terzani ist keine Romanfigur, sondern ein Mensch aus Fleich und Blut, der in seinem Leben viele Abenteuer und Erfahrungen gemeistert hat. Als langjähriger Südostasien-Korrespondent des „Spiegel“ und weltberühmter Autor zahlreicher Bücher schildert er in ergreifenden Bildern seine spirituellen Erfahrungen. Besonders die letzten drei Jahre seines Lebens, die er als Eremit in Himalaya verbrachte, bereicherten seinen geistigen Reichtum.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch, das sein Sohn, Falco Terzani, nach dem Tod des Vaters verfasste.
Noch mehr über den Film können Sie auf seiner Webseite erfahren. Über das Buch werde ich in kürzer genauer berichten.
Veröffentlicht unter Abschied, Film
Verschlagwortet mit abschied, film, Leben, tiziano terzani
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