Bestatterin, die mit den Toten spricht

Am vergangenen Freitag, passend zur Stimmung des Karfreitags, präsentierte SWR Fernsehen einen außergewöhnlichen Film über die Bestatterin Barbara Rolf.

SWR Fernsehen

In den 45 Minuten erfahren und erleben wir, wie eine junge Frau, die Theologie studiert hat, den Alltag als Bestatterin meistert. Man hat nicht das Gefühl, dass Bestatterin zu sein, für sie nur ein Beruf ist. Stets einfühlsam, ohne Druck und geschäftliches Gehabe, begleitet sie die Angehörigen mit ihren Verstorbenen über die schweren Tage des Abschieds.

Die Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen der Verbliebenen haben für sie oberste Priorität. Sie schreibt nichts vor, sondern ermöglicht der Betroffenen einen stimmigen Trauerweg zu finden und mitzugestalten.

Ein Film, der informiert, nachdenklich macht und zeigt, dass die Qualität der Dienstleistung eines Bestatters nach wie vor von dem Grad der Menschlichkeit geprägt bleibt.

Nehmen Sie sich die Zeit und schauen den Film in voller Länge an.

 

 

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Ostern ist pure Lebenswandlung

Ostern symbolisiert die Lebenswandlung wie kein anderes, traditionelles Fest. Am deutlichsten betont die Symbolik die christliche Tradition mit der Auferstehung Christi.

istockphoto/Tatiana Popova

Doch nicht erst Christen feiern den Neubeginn des Lebens nach der stillen Ruhepause der dunklen und kalten Winterzeit. Nicht zufällig fällt das Osterfest immer auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings. Der Frühlingsbeginn wird wiederum  durch die Tag- und Nachtgleiche markiert (21. März). Bereits alte, heidnische Traditionen sahen in der Natur die herausragende Bedeutung des Frühlings als Bestätigung der Hoffnung, dass der Dunkelheit immer wieder neues Licht folgt.

Der Frühling wird rund um die Welt gefeiert, völlig unabhängig von der Religion und spiritueller Auslegung. Es ist die Natur selbst, die uns klar macht, dass das Leben kein Stillstand, sondern eine nicht endende Wandlung ist.

In der asiatischen Lebensphilosophie, dem Daoismus nimmt die natürliche Lebenswandlung eine zentrale Rolle ein. Weiterlesen

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Warum Bestatter nicht gerne über ihren Beruf sprechen

Vor einiger Zeit habe ich eine Freundin besucht und ihre 11-jährige Tochter hat mich ganz ungeniert gefragt: „Sag mal, macht Dich das nicht völlig traurig, wenn Du den ganzen Tag mit den Toten zu tun hast?“

Leoni Heister, Trauerberaterin und Trauerrednerin

Es ist sehr selten, dass ich eine so unverkrampfte Reaktion auf die Nennung meines Berufes erlebe. In der Regel sind die meisten Menschen zuerst irritiert und dann merklich zurückhaltend. Da war mir die Reaktion des Mädchens lieber, denn sie wollte ehrlich wissen, was ich mache und wie ich mit den traurigen Menschen umgehe. Und so haben wir uns darüber unterhalten, wie das ist, wenn ich mit Angehörigen über die Gestaltung der Trauerfeier unterhalte und dass es Gespräche gibt, bei denen neben den Tränen auch gelacht worden ist.

Es scheint jedoch so, dass viele Kolleginnen und Kollegen sich mit der Nennung ihres Berufes lieber zurück halten – ein lachender und motorradverrückter Bestatter, eine karaokesingende Bestatterin oder eine Trauerrednerin, die in ihrer Freizeit gerne mit Freunden Brettspiele spielt, das scheint im ersten Moment wohl etwas zu würdelos. Weiterlesen

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Anonyme Bestattung – vom Amt verordnet

Wer in Deutschland mittellos und ohne Verwandte stirbt, wird meist anonym bestattet.

Ins Jenseits ohne Namen

Anspruch auf ein Grab mit Namen haben diese Menschen nach Ansicht der Behörden nicht. Die Verbraucherinitiative Aeternitas fordert, dass Mittellose – ohne ausdrücklich geäußerten Wunsch – nicht mehr anonym bestattet werden.

Nach einem Todesfall kümmern sich meist Hinterbliebene um die Bestattung, die Kosten werden häufig vom Erbe abgedeckt. Doch viele Menschen sterben mittellos und ohne Nachkommen – oder haben Hinterbliebene, die erst einmal nicht ermittelt werden können. Dann veranlassen die Ordnungsämter der jeweiligen Gemeinde eine “Bestattung im Wege der Ersatzvornahme”, wie es im Behördenjargon heißt. Da Behörden dem Steuerzahler gegenüber zur Sparsamkeit verpflichtet sind, wählen die Ordnungsämter meist die günstigste Lösung: eine anonyme Urnenbeisetzung. Es kommt sogar vor, dass die Ordnungsamtsbestattungen wegen günstigerer Gebühren in anderen, weit entfernten Gemeinden stattfinden. Weiterlesen

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Bestattungskosten: Abzocke oder ehrliche Leistung

Die große Zeitung mit den vier Buchstaben beschäftigt sich zur Zeit mit dem Thema der Bestattungskosten, in Verbindung mit der Verurteilung eines unseriösen Bestatters wegen Abzocke.

(C) Heuse Bestattungen

Der genannte Bestatter zählt nicht nur zu Betrügern der übelsten Art, sondern versucht auch die gesamte Branche in seinen Dunstkreis zu stellen. Sicher gibt es schwarze Schafe unter den Bestattern und mit Beerdigungskosten wird hier und da gutes Geschäft gemacht. Auf keinem Fall trifft es auf die gesamte Branche zu!

Mit ein wenig Informationen, die man am besten viel früher und nicht erst im Ernstfall einholen soll, lässt sich solchen Betrügern das Handwerk legen.

Wie erkennen Sie einen seriösen Bestatter?

  1. Er nimmt sich Zeit für Sie, für die Beratung und Erklärung. Dabei stellt er Ihnen diverse Angebote vor.
  2. Die Gesamtkosten werden transparent dargestellt. Sie können auf Anhieb erkennen, welche Kosten formell sind und entrichtet werden müssen, z.B. Friedhofsgebühren, und welche Sie selbst beeinflussen können, indem Sie den Umfang der Leistungen auswählen.
    Manchmal können Sie selbst, auf der Internetseite des Bestatters, mit einem Kalkulator die Bestattungskosten ermitteln. Weiterlesen
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Noch traurig oder schon depressiv?

Laien können Symptome von Trauer und Depressionen auf den ersten Blick schwer unterscheiden.

(C) Aeternitas e.V.

Doch auch Fachleute diskutieren, ob und wann nach einem Trauerfall eine Depression diagnostiziert werden kann. Einfluss hat das unter anderem auf Kataloge, nach denen Krankheiten klassifiziert werden. Sind Trauernde also krank?

„Im Normalfall bedarf Trauer keiner klinischen Intervention“, weiß die Diplompsychologin Hildegard Willmann. Als Redakteurin ist sie am Newsletter-Projekt „Trauerforschung im Fokus“ beteiligt, das von der Verbraucherinitiative Aeternitas gefördert wird. Zwar ist der Tod eines Angehörigen fast immer ein belastendes Ereignis, welches intensive und schmerzhafte Reaktionen hervorruft. Doch meistens werden danach erfolgreich Bewältigungsprozesse in Gang gesetzt, die zu einem neuen seelischen Gleichgewicht führen. Einige der Betroffenen entwickeln jedoch so schwerwiegende und anhaltende psychische Probleme, dass diese sorgfältig diagnostiziert und entsprechend behandelt werden müssen. Weiterlesen

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Kurioses rund um Bestattung

Tod und Bestattung sind sicher keine Themen über die man sich Lustig machen darf.

Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Doch das Leben selbst schreibt manchmal die kuriosesten Geschichten. Ich habe mich in den Pressemeldungen kurz umgeschaut und folgende, nicht alltägliche Nachrichten aus der Branche gefunden:

Abgeschleppter Leichnam

Ein französischer Bestatter hatte die Aufgabe einen Leichnam nach Portugal zu überführen. Den weiten Weg schaffte er nicht an einem Tag und übernachtete in einem Hotel. Den Leichenwagen stellte er einfach ab. Dummerweise beachtete er dabei das Parkverbot nicht. Am nächsten Morgen suchte er nach seinem Wagen vergeblich. Der wurde nämlich auf Veranlassung der örtlichen Polizei abgeschleppt, weil er eine Straße zum täglichen Gemüsemarkt versperrte. Weiterlesen

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Frühling auf dem Friedhof

Säubern, schneiden, pflanzen, düngen, gießen: Jahr für Jahr verwandeln sich die Friedhöfe unter den emsigen Händen der Friedhofsgärtner in blühende Oasen.

(C) Bund deutscher Friedhofsgärtner e.V. (BdF)

Jetzt im März schneiden sie Gehölze und bepflanzen die Gräber mit frischen Frühlingsboten wie Tulpen und Tausendschön, Hornveilchen und Hyazinthen.

Die jahreszeitliche Wechselbepflanzung der Gräber ist aber nur eine von vielen Aufgaben der Friedhofsgärtner. Denn der so genannte Wechselflor macht neben Bodendeckern und Rahmenbepflanzung nur einen Teil der Grabfläche aus. Die allerdings will das ganze Jahr über gepflegt sein. Das  Grabbeet wird von Laub, losen Ästen und Unkraut befreit, die Pflanzen werden nach fachmännischen Gesichtspunkten geschnitten und gedüngt. Weiterlesen

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Liebe, Leben, Lebenswandlung

Es gibt Lieder, die gehen unter die Haut, sie berühren und erzählen Geschichten.

Der aktueller Hit von “Unheilig” mit dem Titel “So wie du warst” ist so ein Lied. Menschen ändern sich, werden alt und gehen eigene Wege. Doch Gefühle bleiben und sind stärker als der Alltag. Der Graf versteht es immer wieder die Lebenswandlung so meisterlich in Worte und Töne zu fassen, dass sie begreifbar und für jeden nachvollziehbar wird. In wenigen Tagen kommt das Album, aus dem die Single ausgekoppelt wurde, auf den Markt. Ich bin ein großer Unheilig-Fan und freue mich riesig darauf.

Das Video in voller Länge kann hier abgespielt werden.

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Messe „Leben und Tod“ 2012

10.05.2012 bis 11.05.2012

Im Zusammenhang mit der letzten Messe „Leben und Tod“ haben Sie im Blog einige Berichte lesen können.

"Leben und Tod" 2011(C)H.Seipel

Bald ist es wieder so weit. Fachleute, Privatbesucher sowie Aussteller, die mit den verschiedensten Beratungsangeboten und Produkten vor Ort sind, finden vom 10. bis 11. Mai 2012 zum dritten Mal in der Messe Bremen zusammen, um sich zu informieren, auszutauschen und auf den neuesten Stand zu bringen.

Kommunikation – eines der ganz großen Themen der Messe: Wie geht das Pflegepersonal mit „der Wahrheit am Krankenbett“ um – eine Belastung, mit der Schwestern und Pfleger aber auch die Angehörigen täglich umgehen müssen. „Sterbende in der Defensive“ lautet der Titel eines weiteren Vortrags. Dabei geht es nicht nur um das emotionale Verständnis, sondern auch schlicht um den Umgang mit Menschen, die nicht mehr auf herkömmlichem Wege kommunizieren können. Weiterlesen

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